Offbeat

Rhythmen 

(in Arbeit)

Bossa Nova ist ein brasilianischer Musik- und Tanzstil, der in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand.

ChaChaCha ist ein cubanischer Rhythmus, der in keiner Salsaband fehlt. Traditionell wird dieser Rhythmus mit 2 Congas, Timbales und Güiro gespielt. 

Calango ist ein Musikstil aus Minas Gerais in Brasilien. Er wird als Paartanz getanzt. 

Comparsa wird an Karneval auf Cuba gespielt, ähnlich wie Samba in Rio de Janeiro. Er stammt aus de Osten der Insel.

Cumbia hat seine Urprünge in Kolumbien und wurde ursprünglich mit Guiro, Akkordeon und verschiedenen Trommenl gespielt. Heute sind die typischen Percussion-Instrumente Conga, timbales Guira und Maracas. Seit den 90er Jahren haben sich daraus in ganz Lateinamerika unterschiedliche Stile entwickelt und viele moderne Salsabands haben auch Cumbia in ihrem Programm.

Latin Tumbao wurde ursprünglich eine grundlegende Bass-figur in der lateinameriksnischen Musik genannt. In Nordamerika hat sich der Begriff für ein typischen Conga-Pattern, welches bei vielen Musikstilen gespielt wird durchgesetzt. 

Mozambique hat seine Ursprünge im cubanischen Karneval. Der Rhythmus ist fester Bestandteil der modernen Salsa- und Timbabands. In New York hat sich durch cubanische Auswanderer ein eigener Mozambique-Stil entwickelt. 

Samba Reggae ist die supergroovige brasilianische Straßensamba-Variante aus Bahia. Typische Instrumente sind Surdo, Repinique, Timbal, Snare und Chocalho.  

Songo ist ein relativ junger Rhythmus aus Cuba, entstanden in den späten 70er Jahren durch den Percussionisten und Schlagzeuger Changuito und den Bassisten Juan Formell der Band Los Van Van. Seither gehört Songo zum Standartrepertoire jedes guten Latin Percussionisten und vieler Salsabands. Typische Percussionistrumente sind Congas, Timbales, Guiro, Clave, Cowbell und Shekere.

 

 

Instrumente 

(in Arbeit)

Agogo: Doppelglocke. Der Yoruba-Name kommt aus Nigeria. Agogos werden für viele brasilianische Rhythmen verwendet. 

Bodypercussion: hier ist der Körper das Instrument. Allein durch Klänge, die wir mit und auf dem Körper erzeugen, können wir ganze mehrstimmige Arrangements spielen. Typische Spielweisen sind zum Beispiel klatschen, stampfen, klopfen, schnipsen.

Bongo:  paarweise verwendete kleine Handtrommeln kubanischen Ursprungs. Die kleinere Trommel heißt Macho, die größere Hembra. Traditionell spielt der Bongocero (Bongospieler) in den lauteren Teilen der Musikstücke eine Handcowbell (Kuhglocke, Cencerro). 

Cajon: wie eine Kiste aussehendes Percussioninstrument, das ursprünglich aus Peru stammt. Die Cajon hat oben eine Sitzfläche, hinten ein Resonanzloch und vorn die Schlagfläche für die Hände, Auf der Rückseite der Schlagfläche werden Gitarren- oder Snaresaiten befestigt, die bei entsprechender Spieltechnik für einen schnarrenden Klang sorgen. Dadurch lassen sich unter anderem Klänge eines Schlagzeugs imiteren, was die Cajon zu einem in Europa immer beliebteren Instrument werden lässt.

Chocalho: Schellenshaker, findet häfig in großen Samba-Ensembles seinen Einsatz

Conga:  bauchige Handtrommel aus Holz oder Fiberglas kubanischen Ursprungs. Die meisten traditionellen Rhythmen werden von 3 Spielern auf 3 Congas gespielt (Quinto, Conga und Tumba). In einer Band spielt der Congaspieler oft auf 2, manchmal aber auch auf bis zu 6 Congas. 

Djembe: Kelchförmige westafrikanische Trommel aus der Malinke-Tradition.

                                        Djembe 
 

Pandeiro: brasilianische Rahmentrommel mit Schellen. 

Repinique ist eine brasilianische Trommel, die vor allem beim Samba Batucada und Samba Reggae zum Einsatz kommt. Durch die hohe Stimmung hat sie einen sehr durchsetzungsfähigen Sound. Je nach Stil wird sie mit 2 langen, flexiblen Stöcken oder einem dickeren Stock und einer Hand gespielt.

Snare Drum ist in deutschsprachigen Ländern traditionell als kleine Trommel bekannt. Beim Schlagzeug nimmt die Snare einen zentralen Platz ein und wird im sitzen zwischen den Beinen gespielt. Beim Samba und in der Marschmusik wird sie umgehängt und im stehen gespielt. Auffällig ist der schnarrige Klang, der durhc einen am resonanzfell befestigten Metallseiten-Teppich entsteht.

Surdo ist die größte Trommel einer Bateria (Percussionensemble im Samba). Surdos werden mit dicken Schlegeln gespielt, klingen sehr tief und erzeugen durch ihre unterschiedliche Stimmung mitreißende Bassmelodien. Man unterscheidet Fundo 1 und 2 (tiefe und mittlere Surdo) und Dobra (hohe Surdo). 

Timbal: lange Handtrommel die ähnlich wie eine Conga gespielt wird. durch ihre leichte Bauweise und ihr Plastikfell lässt sie sich gut tragen und kann sich auch in einer größeren Sambaschule durchsetzten. 

Triangel: runder Stahlstab, der in form eines Dreiecks gebogen ist. Wird bei vielen brasilianischen Rhythmen gespielt. 

Offbeat | info@offbeat.de